Ein paar Monate später wurde ein neuer Girschtenzaun erreichtet. Die mindeste Betreuung des Gebäudes übernahm der Bauhof der Gemeinde.

Für lange Jahre stand nun das Haus wohl gerettet da, aber würde sich je einmal eine Verwendung dafür finden?
Jeder im Tal kannte das Haus und man wusste auch noch einige Geschichten von der „Goaß Nani“ aber so wirklich konnte sich niemand vorstellen, dass man diesem Haus wieder einmal Leben einhauchen würde können. Was sollte mit dem Haus werden – wird es nun doch noch dem Verfall Preiss gegeben? Wird sich je eine Verwendungsmöglichkeit finden? Ohne Leben wird es wieder
verfallen! Eine lange Zeit des Suchens und Nachdenkens begann. Schließlich gab es Freunde, die uns wieder motivierten einen neuen Anlauf zu wagen. Viele wurden gewälzt und nach langen Diskussionen wurde es klar, kein Verein hatte Interesse oder Fantasie dieses Haus herzurichten. Auch innen waren Mauerneingefallen und Decken eingestürzt. Ein erste Kostenschätzung ergab Kosten von 400.000€. Wie sollte so ein kleiner Verein, wie der Kulturverein Ladislaus so viel Geld in die Hand bekommen? Mein Mann und ich wollten jedoch trotz vieler Widerstände nicht aufgeben. Kam es doch zu Gute, dass wir nun beide unser Berufsleben beendet hatten. Meinem Mann war klar, es ging nur in kleinen Schritten. Wir nahmen Kontakt mit dem Denkmalamt auf und baten um Hilfe und bekamen sie auch. Frau Dipl .Ing Eva Hody und Herr Dr. Johann Eder stehen uns vorerst hauptsächlich mit ihrem Fachwissen zur Seite und haben wie andere Institutionen auch ihre Unterstützung zugesagt, mal sehen, was da noch kommt…..